• 19Mai

    Gut gestärkt ging es nach dem Mittagessen dann weiter im Bemusterungsmarathon.

    Jetzt ging es nochmal an die Fenster. Es muß für jedes einzelne festgelegt werden, wie herum es zu öffnen sein soll und bei doppelflügligen Fenstern, welcher Flügel zu erst zu öffnen ist. Wenn man darüber noch niemals nachgedacht hat, ist das gar nicht so einfach sich das vorzustellen.

     

    Nach Abschluß der Außengestaltung unseres Hauses kamen wir nun zur Haustechnik.

    Nun kam der erste Kostenschock. Die uns bereits angekündigte Erweiterung des Zählerkastens schlägt mit 870,- € zu buche. Diese Erweiterung fordern im übrigen fast alle Stromversorger in Deutschland.

    Der nächste Schreck folgte gleich darauf – Um in den Bädern auf ausreichende Raumtemperaturen zu kommen sind dort zusätzliche Heizkörper notwendig. Komisch, das im Verkaufsprospekt davon keine Rede ist. Dort verspricht man in allen Räumen Fußbodenheizung. Jetzt hat man als Bauherr ja zum Glück schon alle Räume geplant und eingerichtet und plötzlich fällt eine freie Fläche an einer Wand weg – damit sind alle Planungen umsonst :-(

    Im Standard sind nur die typischen Standardheizkörper. Als alternative bot man uns dann Handtuchtrockenheizkörper an. Diese kosten dann aber wieder extra und Gussek garantiert nicht, das diese eine ausreichende Heizleistung erreichen. Daher plant Gussek dann an den Heizkörpern zusätzlich Steckdosen ein, so das bauseits (auf Kosten der Bauherren) elektrische Heizelemente nachgerüstet werden können.

    Als wir über diese Planungen etwas verwundert nachfragten, bekamen wir vom Bemusterer die flappsige Antwort, “wer sich für solch ein Heizsystem entscheide müsse wissen, das die geringe Vorlauftemperatur nicht ausreichen könne um bestimmte Räume aufzuheizen!” Dieser Mensch hat jeden Tag Baulaien vor sich sitzen und wirft diesen eine solche Aussage an den Kopf. Darüber sind wir bis heute verärgert. Schließlich hat sein Arbeitgeber uns ein solches Heizsystem mit zu dem Haus verkauft und dann wohl nicht auseichend gut genug aufgeklärt.

     

    Nach dem die Haustechnik so weit abgearbeitet war gab es nun wieder ein schöneres Thema - das aussuchen der Treppe(n).

    Hier hatten wir bereits im Vorfeld den Mehrpreis für eine Treppe mit farbigen Anstrich in den Werkvertrag mit aufgenommen, weil wir dies vorab schon wußten und so die Kosten mit bei der Finanzierung berücksichtigen konnten.

    “Unsere” Treppe wird dunkel gebeizt und die Geländerstangen haben wir mit einem Mittelteil aus mattierten Edelstahl gewählt. Die Treppe im Einliegerbereich bleibt dagegen ganz Standard in Buche farblos lackiert und mit Holzgeländerstäben.

     

    Der letzte Themenblock an dem Abend war dann noch die Definition sämtlicher Sanitärobjekte und deren genaue Position. Diese Detailentscheidungen dauerten dann eine gefühlte Ewigkeit und um 18:30 war für den Tag Feierabend. Wir bekamen dann noch das Bemusterungsprotokoll des Tages mit um es gegebenfalls bereits durchzuarbeiten.

    Posted by alex @ 20:44

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