• 30Dez

    Vor vier Wochen hörten wir Nachts seltame Geräusche vom Dachboden. Trippel, trappel und ein genußvolles Nagen war zu vernehmen.

    Als ich am nächsten Morgen nachschaute entdeckte ich Mäusekod auf dem Dachboden. Also schnell ab in den nächsten Baumarkt und Mäusefallen gekauft, bevor sich die Maus (oder die Mäuse) es sich erst richtig gemütlich in der Dämmung machen.

    Im Laufe von 1,5 Wochen gingen uns insgesamt 4 Mäuse in die Falle. Seitdem war auch nichts mehr vom Dachboden zu hören.

    Wie die Mäuse auf den Boden kamen war uns allerdings rätselhaft. Als ich jedoch las, das Mäuse nur einen Durchschlupf von gerade einmal einem Zentimeter brauchen kamen wir auf die mögliche Ursache. Die sogenannten Stoßfugen unserer Klinker.

    Die Stoßfugen dienen dem Ablauf von evtl. entstehendem Kondenswasser oder Regenwasser, was sich zwischen die Vormauerung und der Hauswand verirrt.

    Da die Maurer bei uns ja sehr großzügig mit den Tolleranzen waren, gibt es Stoßfugen, die nur wenige mm breit sind und andere mit bis zu 1,7 cm Breite. Das könnte also der Zugang gewesen sein. Nach einiger Suche fanden wir im Netz dann Fugengitter zum nachrüsten um die Fugen “abzudichten”. Diese sehen aus wie Lockenwickler und sind leicht formbar und passen sich dadaurch an jede Fugenbreite an. Soweit es die Schneemassen zuließen habe ich die meisten Fugen jetzt mit den Gittern ausgerüstet und wir hoffen, damit jetzt Ruhe vor weiteren Untermietern zu haben.

    Tipp: Es gibt auch Stoßfugenlüfter, die gleich mit eingemauert werden, das sieht sicherlich um einiges besser aus. Das Geld zu investieren lohnt sich sicher und ist angemehmer als tote Mäuse zu entsorgen.

    Posted by alex @ 12:50

    Tags: , , , , ,



Kommentar hinterlassen:

Hinweis: Vor Veröffentlichung ist eine Freigabe des Beitrags erforderlich.