Die Suche nach dem “Richtigen” nahm mehr Zeit in Anspruch als gedacht.  Wer sich -wie wir- vorher noch gar nicht damit beschäftigt hat, ist mit einem Besuch im Musterhauspark gut beraten. Die ersten Gespräche mit den Hausanbietern waren sehr unterschiedlich. Einige waren sehr auskunftsfreudig andere hingegen sehr verhalten. Die meisten von ihnen fragten uns, ob schon ein Grundstück vorhanden ist, nachdem wir es verneinten, brachen einige die Unterhaltung ab und sagten uns, wir sollten wieder kommen wenn wir ein Grundstück haben. Ganz glücklich waren wir über diese Behandlung nicht. Nichtsdestotrotz fuhren wir mit mind. einem Kilo Prospekte nach Hause.

Neben der Recherche nach entsprechenden Anbietern, hatten wir uns indessen nach Grundstücken umgeschaut(nähere Information dazu sind in der Kategorie “Grundstück” zu finden). Das wälzen der vielen Prospekte brachte uns irgendwie nicht wirklich weiter. Es waren einfach viel zu viele Anbieter.  Um noch bessere Vorstellungen zu bekommen, luden wir im nächsten Schritt einige Hausverkäufer zu uns nach Hause ein.  Als erstes war von der Firma Gussek Frau Klar bei uns.  Nach einem ersten Warming up stellte Sie uns die Firma vor, unterbreitete uns anhand des vorliegenden BB-Plans verschiedene Baumöglichkeiten und beendete die Beratung mit einem nächsten Treffen am Grundstück vor Ort zusammen mit einem Architekten. Daraufhin glaubten wir, dass jeder Hausverkäufer diese oder ähnliche Vorgehensweise betreibt. Weit gefehlt!!!! Stattdessen, von stundenlangem Grundstücksphilosophieren über unzureichender Fachkenntnis, Faulheit uns einen groben Entwurf zu erstellen, Termine/Absprachen nicht einzuhalten bis zur massiven Bedrängung noch heute den Werkvertrag zu unterschreiben, hatten wir alles dabei. 

Aus viel zu vielen Anbietern wurde schnell noch eine Handvoll.  Auch die Informationen aus dem  Internet (z. B. Bauherrentagebücher) und der Fachliteratur waren uns eine große Hilfe, die richtige Hausbaufirma zu finden.

Einer der wichtigsten und schwersten Fragen die wir für uns klären mussten war, die Bauweise -Massiv- oder Fertigteilhaus sowie die Heiztechnik. Ausschlaggebend für unsere Entscheidung ein Fertighaus zu bauen waren, die bessere Wärmedämmung (Angabe des  U-Wertes) die durch Einhaltung der Energiesparverordnung bei der KfW-Bank (Förderprogramme: Kfw 60 und KfW 40) mit günstigeren Kreditzins gefördert wird sowie die Einsparungen der Energiekosten.  Hinzukommen die kürzere Bauzeit und die bessere Vorkalkulation der Kosten. Bei den Heizvarianten konnten wir uns zunächst nicht entscheiden zwischen Pelletofen und Luft-Wasser-Wärmepumpe. Alle anderen Heizvarianten hatten wir schnell ausgeschlossen, da entweder aus heutiger Sicht der Energieaufwand zu hoch ist oder die Anschaffungskosten sehr hoch sind. 

Letztendlich blieben noch 3 Firmen übrig: Gussek, Allstav und Finger. Die Günstiganbieter wie z. B. Massa, Allkauf oder Toom-Haus (Elk) u.ä. sind unserer Meinung nach nur zu empfehlen, wenn das angebotene Haus im absoluten Standard, also komplett ohne Änderungen gekauft wird. Nach monatelangem Prüfen verschiedenster Baufirmen blieb eine einzige Firma übrig, Gussek.  Denn die bisher erbrachten Leistungen (Beratung und Betreuung durch Frau Klar) sowie der Preis unseres Traumhauses sind unschlagbar.